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Ihr Lieben! Ich freue mich ganz besonders, mich heute mit einer recht spontanen neuen Podcast-Folge aus meinem Exil bei Euch zu melden. Viele Zuhörer*innen haben mich um neue Folgen gebeten und ich selber wollte auch unbedingt nach gefühlt zu langer Pause mal wieder aktiv werden. Also, da wären wir mit knapp 60 Minuten zu den Grundlagen über Narzissmus: Narzissmus ist in aller Munde. “Der Narzisst” ist meist immer der andere. Was Narzissmus eigentlich genau ist, warum wir alle narzisstisch sind, ab wann Narzissmus pathologisch wird, ob Trump ein Narzisst ist und über ein paar Mythen und Beispiele plaudere ich in der heutigen Folge. Schreibt mir gern Eure Fragen zum Thema Narzissmus. LG und Danke nochmal für die Wertschätzung, die dem Podcast entgegengebracht wird. 

Im zweiten Teil geht es heute darum, wodurch unser Selbstwertgefühl ins Wanken geraten kann und wie es uns gelingen kann, unser Selbstwertgefühl nachhaltig zu stabilisieren und zu verbessern. Und ich beantworte Eure Fragen. Ein Factsheet und Reminder zu den wichtigsten Aussagen zum Selbstwertgefühl plus Übungen für das Selbstwertgefühl könnt ihr hier kostenlos herunterladen.

Unser Selbstwertgefühl ist eine der wichtigsten Grundlagen für unser psychisches Gleichgewicht und sehr viel im Leben hängt von ihm ab. In der heutigen Folge geht es darum, was das Selbstwertgefühl ausmacht und über welche Mechanismen wir Menschen es konkret ständig unbewusst regulieren. Von Statussymbolen, über unser konkretes Schaffen, über unsere Beziehungen, unsere Sexualität bishin zu Verschwörungsdenken und unsere Fantasie, sehr viele Verhaltensweisen stehen im Zusammenhang mit dem Selbstwertgefühl, ohne, dass uns das bewusst ist oder wir es wahrhaben möchten. 

Unsere Identität ist die Gesamtheit unserer inneren Bilder von uns selbst. Ohne, dass es uns bewusst ist, beeinflusst unsere Identität unser psychisches Gleichgewicht enorm. Sie gibt uns Halt, Stabilität und Zugehörigkeit. Wie formen wir unsere Identität auch noch im Erwachsenenalter aus und worauf können wir hier achten? Damit beschäftigt sich diese Folge. Und ganz passend zum Thema habe ich die Identität des Podcasts in manchen Merkmalen geändert. Ich hoffe, Euch gefällt’s genauso wie mir. 

Im zweiten Teil zum Thema Kontrolle geht es um die Gegenüberstellung von Kontrolle als Sicherheitsbedürfnis und Vertrauen als Gegengewicht andererseits. Wie genau äußern sich Kontrollbemühungen und in welchen Situationen lassen wir Kontrolle los? Wie gestaltet sich Kontrolle und Vertrauen in Beziehungen? 

Welche psychischen Prozesse laufen bei uns in der aktuellen Situation der Bedrohlichkeit und der sozialen Distanzierung ab? Was sind mögliche Chancen in der Krise und wie können wir konkret mit der Situation umgehen? In dieser Folge teile ich meine Gedanken als Psychologin zur Corona-Situation.

„Im Moment, da man nach Sinn und Wert des Lebens fragt, ist man krank, denn beides gibt es ja in objektiver Weise nicht; man hat nur eingestanden, daß man einen Vorrat von unbefriedigter Libido hat, und irgend etwas anderes muß damit vorgefallen sein, eine Art Gärung, die zur Trauer und Depression führt.“ (S. Freud). Die Depression ist neben den Angststörungen und Suchtproblemen die häufigste psychische Erkrankung. Ungefähr jeder fünfte Mensch in Deutschland erkrankt einmal im Leben an einer depressiven Symptomatik. Schon immer haben sich Menschen versucht, depressive Zustände zu erklären. In der heutigen Folge möchte ich gemeinsam mit meinem Gast, meiner Kollegin Sonja, sie ist psychologische Psychotherapeutin, einen Blick auf die depressive Symptomatik werfen und schauen, wie wir die Erkrankung in ihren Ursachen verstehen können. 

Das Bedürfnis nach Sicherheit, Kontrolle und autonomer Selbstbehauptung tragen wir alle in uns. Auf der anderen Seite möchten wir uns auch harmonisch einfügen. Wenn dieser menschliche Konflikt zwischen den zwei Polen unflexibel gelebt wird, kommt es zu Schwierigkeiten, vor allem in Beziehungen zu anderen Menschen. Was BDSM Querulantentum, Scheidungskrieg, Eifersucht und Untreue in diesem Konflikt eint, erkennen in beim Thema Unterwerfung und Kontrolle. Ein konkreter Nachbarschaftsstreit aus meinem Bekanntenkreis verdeutlicht das Thema noch einmal sehr konkret. Wie wir mit dominanten Menschen und Konflikten grundsätzlich umgehen können, schildere ich in dieser Folge.

„Wer Liebe sät, muss auf die Ernte warten können.“ sagte Mutter Teresa und fasste damit die Bipolarität des Themas um Nehmen und Geben zusammen. In dieser Folge geht es um Kindheitskonstellationen mit den primären Bezugspersonen, also auch mit unserer Mutter, die das Thema Nehmen und Geben beinhalten und in der weiteren Persönlichkeitsentwicklung zu Schwierigkeiten in diesem Bereich führen können.

Geben und Nehmen ist eine weitere Bipolarität in unserem Leben. Viele Menschen kennen das Phänomen, dass es ihnen schwerfällt, Hilfe von anderen anzunehmen. Oder sie gehen immer wieder über ihre Grenzen und leisten viel für andere. Wieder andere Menschen fühlen sich immer wieder benachteiligt und zu kurz gekommen. Was es psychologisch genau damit auf sich hat, schauen wir uns heute in dieser Folge näher an.

In dieser zweiten Folge zum Thema Nähe-Distanz besprechen wir zwei Fallbeispiele, darunter eine persönliche Erfahrung aus meinem Leben im Kontakt zu einer Frau mit Borderline- und narzisstischer Thematik. Ich gehe auch kurz auf mögliche Ursachen für die Nähe-Distanz-Problematik in der Kindheit ein. 

Bindung und Beziehung haben eine existentielle Bedeutung im Leben eines Menschen. Die Sehnsucht nach enger Verbindung und Nähe ist ein Grundbedürfnis. Auf der anderen Seite und mit zunehmendem Alter (des Kindes) entwickelt sich aber auch das Bedürfnis nach Eigenständigkeit (Autonomie/Individuation). Bei diesem Konflikt geht es also um das Thema Alleine-sein/Zusammen-sein-Können. Ich beschreibe die Inhalte und Dynamiken dieses Themas, unter anderem am Beispiel der Borderline-Problematik und mit Hilfe von kurzen Beispielen aus Film- oder Serienfiguren. 

„Die Welt in ihrer Tiefe verstehen heißt den Widerspruch verstehen“. (Nietzsche). Dass Menschen unbewusste innere Konflikte in sich tragen, ist nichts Pathologisches, sondern entspricht einer wesentlichen Grundlage unseres Erlebens und Verhaltens. Wir haben im Leben oft mit Ambivalenzen und entgegengesetzten Bedürfnissen zu tun. In dieser Folge erkläre ich, wie unbewusste Konflikte in der Kindheit entstehen und sich weiter verfestigen, worin sie bestehen und wie sie abgewehrt werden. Im pathologischen Bereich sind die Konflikte ausgeprägt, erlebens- und handlungsbestimmend, gleichzeitig unflexibel und kraftraubend. Innere Konflikte sind die Wurzel zwischenmenschlicher Beziehungsgestaltung. 

Die allermeisten geschlossenen „Bachelor-Beziehungen“ enden nach kurzer Zeit wieder. Warum das so ist, welche psychologischen Mechanismen, Hindernisse oder auch Vorteile bei den Protagonisten der Sendung hier eine Rolle spielen und wie sich diese auswirken, das erkläre ich in dieser Folge, unter Bezugnahme auf wichtige psychologische Theorien und wissenschaftliche Erkenntnisse. Ich bemühe mich, dieses komplexe Thema möglichst vollständig mit vielen Aspekten zu beleuchten, um es am besten zu verstehen. Und ich mache eine erste Prognose zur aktuellen Staffel.

Zuschauer von „Trash-TV“ seien intelligent und haben einen positiven Nutzen für ihr Wohlbefinden, sagt eine Studie des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik. Doch was sind die psychologischen Mechanismen, Bedürfnisse und Motive, die uns als Zuschauer bewegen und an die Sendung binden? In dieser Folge nenne und erkläre ich eine Reihe von Gründen, auch solche, die auf den ersten Blick nicht gleich erkennbar sind. 

In diesem zweiten Teil zum Thema Bedürfnisse gebe ich konkrete Beispiele für zugrundeliegende Bedürfnisse bei bestimmten Verhaltens- und Erlebensweisen von Menschen. Hier geht es konkret um die Bedürfnisse nach Sicherheit, Kontrolle, Selbstwerterhöhung und Autonomie. 

„Das Herz hat seine Gründe, von denen der Verstand nichts weiß.“ (Blaise Pascal): Menschliche Bedürfnisse sind die Grundlage unserer Psyche, sie sind Ursprung für unsere Gefühle, unser Erleben, unsere Motivation und unser Verhalten. Sie sind uns häufig nicht bewusst. Es ist jedoch wichtig für uns, sie besser kennenzulernen, sie anzuerkennen und im Einklang mit unserer Umwelt zu leben. In dieser Folge spreche ich darüber, was Bedürfnisse nach Nähe, Sicherheit, Autonomie oder Sexualität ausmacht und darüber, wie wir sie mit unserem Verstand häufig versuchen abzuwehren. 

„Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.“ (Wilhelm v. Humboldt). In dieser Folge gebe ich eine erste Einführung in das umfangreiche Thema Beziehung und Bindung. Wir kommen als soziale Wesen auf die Welt und sind als Säugling existentiell auf eine empathische Mutter und Bindung angewiesen. Auch im Erwachsenenalter sind Beziehungen für unsere Gesundheit von zentraler Bedeutung; diese Erkenntnis ist auch wissenschaftlich untermauert. Gleichzeitig erscheinen Beziehungen uns häufig selbstverständlich, wie Fischen das Wasser, das sie zum Überleben benötigen. Zum Jahresende haben wir eine gute Gelegenheit, uns der Bedeutung von zwischenmenschlichen Beziehungen bewusster zu werden. 

Wenn wir in Krisen geraten, kann sich ein Potential zu Veränderung und Weiterentwicklung ergeben. Ich spreche in diesem Zusammenhang weiterhin über die Balance zwischen Aktivität und Passivität, Opferhaltung und Eigenverantwortung, Selbstreflektion und Fremdbeschuldigung, Unter- und Überforderung sowie über die positive Psychologie, ihre Möglichkeiten, Grenzen und Gefahren. Ich erzähle beispielhaft von einer persönlichen Situation von Trauer und Schmerz.

Wie sind psychische Gesundheit und Krankheit definiert, wo ist die Grenze, welche Arten von diagnostischer Einteilung gibt es? Ich spreche über Vor- und Nachteile sowie Grenzen von Diagnosesystemen.

In dieser ersten Folge stelle ich mich und den Podcast vor und steige ein mit einem kurzen Intro zu Stereotypen über Psychologen.